- Aktualisiert am 21.12.22 -

grip-lines-verticalAuch 2023 werden sich Hotels an wandelnde Gästebedürfnisse und betriebliche Herausforderungen anpassen müssen. Diesen drei Entwicklungen werden sie dabei begegnen.

Das Gastgewerbe muss sich weiterhin auf verändertes Reiseverhalten und Herausforderungen im operativen Tagesgeschäft anpassen. Hoteltechnologie spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Branche. In diesem Artikel geht es um drei Trends, die im Jahr 2023 besonders wichtig sind: Prozess-Automatisierung zur Bewältigung des Mitarbeitermangels, Einbindung der Gäste ins Energiesparen und Verbesserung des Gasterlebnisses auf Basis von Daten.

Trend 1: Automatisierung von Prozessen zur Bewältigung des Fachkräftemangels

Die Automatisierung von Prozessen verringert den Arbeitsaufwand für wiederkehrende Aufgaben wie das Ein- und Auschecken von Gästen oder die Annahme und Bearbeitung von Bestellungen. Sie trägt dazu bei, ein effizienteres und produktiveres Arbeitsumfeld zu schaffen. Mitarbeiter, die dynamische, zukunftsorientierte Unternehmen schätzen, werden sich darin wohlfühlen.

In der serviceorientierten Hotelbranche hört man immer noch häufig die Befürchtung, dass Automatisierung die persönliche Begegnung ersetzt. Das verleitet einige Hoteliers zu der Annahme, Technologie und Gastgewerbe seien unvereinbar. Die Optimierung von repetitiven und einfachen Prozessen trägt jedoch dazu bei, die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu reduzieren. Damit können sie sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren, die eben diese zwischenmenschliche Aufmerksamkeit erfordern.

SuitePad mit Tischreservierung

Darüber hinaus kann Automatisierung die Genauigkeit und Kontinuität verschiedener Abläufe und so das Gesamterlebnis der Gäste verbessern. Digitale Systeme können sicherstellen, dass Zimmerservice oder Zusatzleistungen an der richtigen Stelle geordert werden und die Gäste zeitnah erreichen.

Wie SuitePad bei der Automatisierung hilft

Die SuitePad-Software für In-Room Tablets hat Schnittstellen mit vielen gängigen Hotelmanagementsystemen (PMS) und weiteren Hoteltechnologie-Lösungen. Damit entfällt die manuelle Eingabe von Daten in verschiedene Programme.

Bestellt ein Gast beispielsweise Zimmerservice über das Gerät, kann die Anfrage automatisch über eine Hotel Operations Plattform an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden. Diese Vernetzung gewährleistet schnellen Service und minimiert das Risiko von Fehlern dank digitaler Nachvollziehbarkeit.

Trend 2: Gemeinsam mit Hotelgästen Energie sparen und Kosten senken

Im Jahr 2023 werden Hotels auch weiterhin Wege finden müssen, Energieverbrauch und -kosten zu senken, ohne das Gästeerlebnis zu beeinträchtigen. Viele Lösungsansätze erfordern hohe Anfangsinvestitionen. Es gibt aber auch vergleichsweise leicht umsetzbare Optionen, die auf die Zusammenarbeit zwischen dem Hotel und seinen Gästen setzen.

Denken Sie zum Beispiel an den Kosten- und Energieaufwand der Zimmerreinigung. Das Housekeeping ist oft einer der teuersten Betriebsbereiche eines Hotels, und die Preise werden tendenziell weiter steigen. Hotels können mit ihren Gästen zusammenarbeiten, indem sie ihnen anbieten, auf die tägliche Reinigung zu verzichten. Das kann an der Rezeption, mit Hinweisschildern im Zimmer oder auf digitalem Weg, etwa über In-Room Tablets, geschehen.

Housekeeping wechselt BettwäscheDiese freiwillige Kooperation zwischen Hotel und Gast bietet einige Vorteile:

  1. Kostensenkung: Indem Hotelgäste auf die Zimmerreinigung verzichten, reduzieren Hotels den Arbeitsaufwand für das Reinigungspersonal sowie die benötigte Ausrüstung mit Geräten und Reinigungsmitteln.

  2. Effizienzsteigerung: Durch die Reduzierung des Zeit- und Arbeitsaufwands für die Zimmerreinigung wird die Effizienz des Housekeeping gesteigert. Darüber hinaus kann sich das Personal auf die Reinigung von Bereichen konzentrieren, die häufiger gereinigt werden müssen, z. B. Gemeinschaftsbereiche.

  3. Umweltschutz: Indem die Frequenz der Zimmerreinigung reduziert wird, senken Hotels ihre Umweltbelastung, da weniger Wasser, Energie und Reinigungschemikalien verbraucht werden. Außerdem müssen Bettwäsche und andere Einwegmaterialien weniger häufig ausgetauscht werden.

  4. Gästekomfort: Hotelgäste legen immer mehr Wert auf Selbstbestimmung und die Individualisierbarkeit ihres Aufenthaltes. Ein solches Serviceangebot wirkt sich positiv auf das Feedback, die Bewertungen und die Loyalität aus.

SuitePad mit Green Option Pop-UpWie die Green Option von SuitePad Gäste anregt, auf die Zimmerreinigung zu verzichten

Das SuitePad-Tablet bietet Hotelgästen, sofern sie länger als eine Nacht bleiben, die Möglichkeit, ihre Zimmerreinigung an den Tagen ihrer Wahl abzubestellen. Dazu erhalten sie beispielsweise eine Pop-up-Benachrichtigung, mit der sie gefragt werden, ob und wann sie ihr Zimmer reinigen lassen möchten.

Man kann sich das wie einen digitalen „Bitte nicht stören“-Türanhänger vorstellen. Allerdings wird in diesem Fall kein gedrucktes Material benötigt. Und das Housekeeping weiß bereits im Voraus, dass ein Zimmer nicht gereinigt werden muss.

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Trend 3: Daten analysieren und nutzen, um das Gasterlebnis zu verbessern

Hotelgast auf HotelbettEine vollumfassende Kenntnis seiner Gäste ist für ein Hotel von unschätzbarem Wert, sowohl für die Verbesserung des Aufenthaltes als auch für die Gewinnoptimierung. Hoteliers können Daten aus einer Reihe von Quellen sammeln, um ihre Gäste näher kennenzulernen:

  1. Buchungs- und Reservierungssysteme: Hotels können über ihre Buchungs- und Reservierungssysteme Informationen über ihre Gäste sammeln, z. B. ihre Kontaktdaten, Vorlieben und Buchungsverläufe.

  2. In-Room Tablets: Tablets auf den Hotelzimmern sind mit Software ausgestattet, die Nutzungsverhalten und Bestellpräferenzen analysiert. Hoteliers erhalten so wertvolle Daten darüber, womit sich der Gast auf dem Zimmer beschäftigt — einem Ort, an dem in der Regel wenig bis gar keine Kommunikation stattfindet.

  3. Kundenfeedback: Hotels können weitere Daten über Feedback-Verfahren wie Umfragen und Bewertungen sammeln. Sie bieten wertvolle Einblicke in das Gästeerlebnis und mögliche Verbesserungsbereiche.

  4. Interaktionen vor Ort: Verschiedene Berührungspunkte mit Gästen im Haus liefern zusätzliche Daten, z. B. Gespräche mit dem Hotelpersonal.

Es ist nicht allein wichtig, Daten zu sammeln, sondern sie auch richtig zu analysieren und zu nutzen. Nur so kann ein Haus das Gästeerlebnis personalisieren, den Hotelbetrieb verbessern und fundierte Entscheidungen zur Geschäftsstrategie treffen — etwa besonders beliebte Services identifizieren, Zimmerpreise und -verfügbarkeit optimieren und Möglichkeiten für Upselling und Cross-Selling erkennen.

SuitePad DashboardWie SuitePad Hotels bei der Analyse von Gästedaten unterstützt

Das Dashboard der SuitePad-Software gibt Hoteliers einen Überblick über die Nutzung und die Bestellungen auf den Tablets in den Zimmern. Das Layout ist intuitiv und macht es einfach, zwischen einzelnen Datenpunkten wie Seitenaufrufen, Sitzungsdauer und generiertem Umsatz zu wechseln.

Anschauliche Diagramme geben einen Überblick über die Daten im Zeitverlauf, einschließlich Tages- und Stundendurchschnitte. Wichtige Fragen wie "An welchem Wochentag wird SuitePad am meisten genutzt?" oder "Zu welcher Tageszeit bestellen meine Gäste am meisten?" werden so datengestützt beantwortet.

Fazit

Natürlich werden noch viele weitere Trends die Hotelbranche im Jahr 2023 beeinflussen, aber diese drei Entwicklungen sollten Hoteliers nicht aus den Augen verlieren:

  1. Die Automatisierung trägt zur Prozessoptimierung und Verbesserung des Gästeerlebnisses bei, indem sie sicherstellt, dass Bestellungen korrekt und zeitnah bearbeitet werden.
  2. Hotelgäste können sich an Energiesparmaßnahmen beteiligen, indem sie beispielsweise auf die tägliche Zimmerreinigung verzichten. Das reduziert Prozesse, Kosten und die Umweltbelastung.
  3. Eine umfassende Datenauswertung hilft Hotels, die Bedürfnisse ihrer Gäste zu verstehen und zu erfüllen. Datengestützte Entscheidungen tragen durch gezieltes Marketing und personalisierte Empfehlungen zur Verbesserung des Gasterlebnisses bei.

 

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📸 Copyright: SuitePad
Veröffentlicht am 21. Dezember 2022

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Susanne Krebs

Susanne Krebs

Susanne Krebs ist seit 2022 Marketing Managerin bei SuitePad und verantwortet die Bereiche Content, PR und Branding.

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