- Aktualisiert am 13.11.19 -

In diesem Beitrag geht es um die Entwicklung der SuitePads vom ersten Konzept bis hin zum heutigen Produkt!

Dieser Blogpost ist der erste einer dreiteiligen Serie, angelehnt an das Interview mit dem Geschäftsführer und Mitgründer von SuitePad, Tilmann Volk.

Als Moritz von Petersdorff-Campen und Tilmann Volk SuitePad gründeten, war die Vision der Lösung, die sie auf den Markt bringen wollten, noch eine komplett andere als heute. Da beide zuvor in Tech Start-ups gearbeitet hatten, waren Moritz und Tilmann davon überzeugt zusammen eine neue Technologie in die Hotellerie bringen zu können. Allerdings war der Einstieg in diesen Markt mit einigen Hürden und Lehren verbunden. Doch gerade diese Lernprozesse und Herausforderungen trugen stark dazu bei, SuitePad zu dem zu entwickeln, was es heute ist – die perfekte digitale Lösung für die Hotellerie.

Das Dilemma mit Drittanbietergeräten

Bei der Gründung von SuitePad sollten Tablets, die eigentlich für Endverbraucher bestimmt sind, mit einer extra integrierten Software bereitgestellt werden – zu Anfang Samsung Galaxy Tablets – um so eine für die Hotellerie angepasste Lösung zu finden.

Die hochwertigen Samsung Tablets schienen dafür ideal zu sein, weil diese leistungsstark waren und alles beinhalteten, was man sich nur wünschen konnte: hochwertige Kameras, HD-Bildschirme sowie ein elegantes und stilvolles Design. Tilmann erzählte in einem kürzlich geführten Interview: „Anfangs waren wir selbst davon überzeugt, dass für Endverbraucher bestimmte Tablets auch hier gut funktionieren könnten.  Allerdings lief es dann nicht alles wie geplant. Schon bald wurde deutlich, dass die Samsung Hardware verschiedene Probleme bereitete. Diese waren unter anderem, dass die Tablets aufgrund ihres leichten Gewichtes ständig zerbrachen, Ladekabel aus den Zimmern mitgenommen wurden und einigen Gästen war es aus Sicht der Privatsphäre unangenehm, ein Tablet mit integrierter Frontkamera im Zimmer stehen zu haben. Einfach ausgedrückt – die Samsung Tablets waren nicht für die Hotellerie geeignet.”

Einige der ersten Kunden nutzen Geräte von DrittanbieternDiese Probleme bereiteten den ersten SuitePad-Kunden Kopfschmerzen, und es drohte sogar, das Geschäft schon aufgrund dieser ersten Hürden einstellen zu müssen. Es war offensichtlich, dass die Samsung Geräte hervorragend für die Nutzung zuhause geeignet waren, für die Verwendung in Hotelzimmern jedoch ungeeignet, so wie auch alle anderen Tablets für Endkonsumenten. Selbstverständlich musste deshalb etwas unternommen werden. Moritz und Tilmann setzten sich daher das Ziel eigene Tablets zu entwerfen, um speziell den Anforderungen der Hotellerie gerecht zu werden. 

Tilmann berichtete uns: „Wenn du ein Hotelzimmer mit dem Gerät eines Drittanbieters ausstattest, bekommst du nicht das, was du brauchst und du bezahlst gleichzeitig mehr für das, was du eigentlich nicht benötigst, wie zum Beispiel den Markennamen oder ausgefallene Kameratechnik. Das gab uns wirklich den Antrieb unsere eigenen Tablets nach unseren Anforderungen und Wünschen zu bauen. Und es hat uns wirklich sehr geholfen, das optimale Produkt für Hotels zu entwickeln!“

Die Entwicklung der ersten SuitePads

Das verstärkte Metallgehäuse von SuitePad

Die Gründer mussten einen Lieferanten finden, dem sie vertrauen konnten, um Geräte bauen zu lassen, die exakt ihren Vorstellungen entsprachen – und diesen Lieferanten fanden sie! Nachdem Moritz und Tilmann nach Geräteherstellern auf der ganzen Welt gesucht hatten, entdeckten sie die ideale Fabrik für die Herstellung der eigenen SuitePads in Shenzhen in China – darauf werden wir detaillierter im nächsten Blogpost dieser Reihe eingehen! 

Durch die Produktion der eigenen Tablets waren Moritz und Tilmann in der Lage, das Tablet viel mehr als je zuvor zu optimieren – ein Alleinstellungsmerkmal, das SuitePad von der Konkurrenz abhebt! Da sie sich  auf die Basics konzentrierten und ein Tablet bauten, das von Grund auf für das Hotelzimmer entwickelt wurde, entstand ein besseres Produkt, das die Gründer zu einem Bruchteil des Preises im Vergleich zu Geräten von Drittanbietern auf den Markt bringen konnten.  Für die Kunden wurde das SuitePad so sogar noch preiswerter! Die Geräte mussten nicht ultraleicht sein, da sie sowieso nur für den Gebrauch auf dem Zimmer und nicht für die Reise bestimmt waren. Des Weiteren benötigen sie nicht die gleichen Spezifikationen wie zum Beispiel ein iPad, da sie nicht dafür ausgelegt sein mussten, mehrere aufwendige Programme gleichzeitig auszuführen. Tilmann und Moritz konnten ein Produkt entwerfen, welches genau das tat, was es tun sollte, ohne dabei Geld für unnötige Zusatzfunktionen verschwenden zu müssen. Aufgrund der Möglichkeit, das eigene Produkt nach den eigenen Wünschen zu gestalten, wurde die erste Generation der SuitePads geboren! Das SuitePad 8 wurde mit einer Hochleistungs-Dockingstation entwickelt, die Tausenden von Docking-Zyklen standhält und die ohne Standard-Ladekabel auskam, sodass Gäste diese nun nicht mehr mit nach Hause nehmen konnten. Die Frontkamera wurde herausgenommen, die Bildschirmoberfläche verstärkt und alle Komponenten in einem robusten Metallgehäuse untergebracht.

Im Nachhinein waren die Probleme, die anfangs eine große Hürde darstellten, tatsächlich eine Hilfe, um aus diesen Herausforderungen zu lernen und ein langfristig gut funktionierendes Produkt zu bauen. Nachdem SuitePad mit der Herstellung der eigenen Tablets begonnen hatte, entwickelte es sich stetig weiter und stattet mittlerweile über 50.000 Hotelzimmer in der ganzen Welt mit Geräten aus!

 

Die Mission, bessere SuitePads für Hotels zu bauen

Die Kontrolle über den Hardware Produktionsprozess zu haben, bedeutet einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Jetzt kann SuitePad die Hardware anhand von Kundenfeedback weiterentwickeln und die Geräte bis in das kleinste Detail optimieren. Das wäre bei der weiteren Verwendung von Drittanbieter-Tablets nicht möglich gewesen. Genau das Feedback wurde beim SuitePad 10 mit integriert, wie Tilmann erklärte: „Für diejenigen Hotels, die ihren Gästen ein bisschen mehr bieten möchten – das gewisse Extra – haben wir das SuitePad 10 entwickelt.“ Das SuitePad 10 wird in Kürze auf den Markt kommen.

Die vollständige Kontrolle über den Hardware Produktionsprozess zu haben bedeutet, dass SuitePad Lösungen entwerfen kann, die speziell an das Hotelzimmer angepasst sind – und nicht Geräte von Drittanbietern verwenden zu müssen, die nicht den Bedürfnissen der Hotellerie entsprechen.

Das bedeutet auch, dass SuitePad ein Produkt auf den Markt bringen kann, welches maßgeschneidert und eigens entwickelt wurde, und durch die Umsetzung der Kundenvorschläge zur Verbesserung der Lösung einen vollständigen End-to-End Service bieten kann.

 

Gregor

Gregor

Als Content Marketer bei SuitePad recherchiert Gregor die neuesten Trends in der Industrie und erstellt interessante, informative und verständliche Inhalte für unsere Webseite, den Blog und andere Online Kanäle.

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