- Aktualisiert am 23.03.21 -

SuitePad Tablets im Wiener Business Hotel.

Anspruchsvoll, technikaffin und meist in Eile. Business-Reisende haben klare Vorstellungen von einem „guten“ Businesshotel und suchen effizienten Komfort. Gäste, die Wohnkomfort mit digitalem Mehrwert gleichsetzen. Genau hier setzen Konzepte neuer Businesshotels an, mit Erfolg. Wer auf klassisches, „verstaubtes“ Equipment auf den Zimmern verzichten will, geht den „smarten“ Weg mit digitalen Gästemappen. Bestes Beispiel, das SuitePad. Es ersetzt Hotelmappe, Telefon, Fernbedienung und Serviceinfos. 243 Zimmer im Wiener BASSENA Hotel bieten genau das und zwar mit dem „besten In-Room-Tablet“. Wie das funktioniert? Steffen Lehmann von der Österreichischen Verkehrsbüro AG erzählt.

Ein smartes Zuhause auf Zeit

Die Küche im BASSENA Hotel Wien ist Bar, Bistro und Café in einem.BASSENA wurde 2020 als neue Hotel-Marke von der Verkehrsbüro Group Österreich ins Leben gerufen. Der Tourismuskonzern ist Marktführer der Österreichischen Hotellerie und das neue BASSENA auf vielfache Weise besonders: modern, farbenfroh und lebendig. Community wird groß geschrieben. Die Küche ist Bar, Bistro und Café in einem. Das Miteinander steht im Mittelpunkt. Das österreichische Umweltzeichen für Tourismusbetriebe inklusive. Mitten in Wien mit Blick auf den Prater und in unmittelbarer Messenähe finden Gäste ein kurzzeitiges Zuhause. Eines, das sich dem smarten Lebensstil vieler seiner Gäste anpasst. Gratis WLAN im gesamten Haus, USB-Ports beim Nachtisch, 55'' HD-TV mit Mobilgerät- und Desktopkompatibilität, kostenfreie digitale Zeitungen und last but not least, die digitale Gästemappe von SuitePad zur Nutzung im gesamten Haus.

„Wir sind ausgelegt auf klassische Business-Reisende zwischen 20 und 49 Jahre. Alleinreisend und viel unterwegs. Diese Gäste erwarten technische Elemente auf den Zimmern. Einfach, weil sie diese von zu Hause kennen und in anderen Business-Hotels vorfinden. Aber auch die so genannten Best Ager spricht unser Konzept an. Sie sind viel unterwegs und entdecken gerne Neues, sind meist technisch affin, das SuitePad passt sehr gut in diese Gäste-Philosophie“, erklärt Steffen Lehmann, Abteilungsleiter bei der Österreichischen Verkehrsbüro AG. Auf den Zimmern wartet also ein SuitePad Tablet, das die gut bekannte, aber wenig geschätzte Hotelmappe ersetzt – digital, hygienisch, stylisch. Es bietet alles, was man zum Hotel, der Umgebung und Aktionen wissen muss. Verbindet mit der Rezeption, fungiert als Fernbedienung für den Flachbildfernseher und ersetzt auch das Telefon. Kurz, ein echtes „Überraschungsei“ mit viel Potential für das Hotel und den Gast.

„Es macht einfach etwas her in den Zimmern.“

SuitePad Tablet im Schlafzimmer im BASSENA Hotel WienDas Team um Lehmann recherchierte verschiedene Lösungen digitaler Gästemappen. Zum Beispiel Angebote, die auf das mitgebrachte Gerät des Gastes setzen und das Hotel so kein eigenes Device anbieten muss. „Wir haben viel diskutiert. Auch diese Frage. Uns war aber schnell klar, dass neben der Smartness, Haptik und Wertigkeit des SuitePad ebenfalls besonders sind. Es ist stabil, kein Standard-Tablet. Es bietet eine gute Größe, die es erlaubt, unseren Content übersichtlich darzustellen. Auf einem Smartphone oder kleineren Device wird eine schöne Visualisierung schwieriger. Das war für uns wichtig. Das Tablet ist repräsentativ und hat eine schöne, wertige Haptik, es macht einfach etwas her im Zimmer“, so Lehmann. Egal, ob ein Gast es zum Lesen in die Hand nimmt, als Fernbedienung nutzt oder als Telefon, die haptischen Vorteile kommen zum Tragen. „Es war klar, dass wir smartes, digitales Equipment auch auf den Zimmern verwenden wollen. Der Wunsch die Telefonfunktion digital zu steuern, kam im Laufe der Planung hinzu. Da wir die alte Telefonanlage ohnehin komplett umstellen mussten, war die Realisierung einer digitalen Lösung sinnvoll“, erzählt Steffen Lehmann. Wichtig ist, die eigene Infrastruktur gut zu prüfen. Die WLAN-Ausleuchtung sollte ausreichend sein. Einen Access-Point für zwei Zimmer, das funktioniert, weniger sind nicht ideal. Eine gute IT-Infrastruktur ist wesentlich, um das System gut zu nutzen, sonst hat der Gast keinen Spaß, wenn der Kontakt zum WLAN-Signal verloren geht. Die Verbindung ist das A und O, beim Lesen wie beim Telefonieren.

Telefonieren in Zeiten von Corona

Tatsache ist, die klassische Telefonie auf dem Hotelzimmer ist extrem zurückgegangen. In Hotels mit vielen ausländischen Gästen mag die Nutzung in dem einen oder anderen Fall noch Realität sein, aber im normalen Hotelbetrieb gleicht das Hoteltelefon einem verstaubten Relikt. Würde die Notwendigkeit einer Notrufmöglichkeit nicht existieren, wäre das Hoteltelefon, egal ob klassisch oder digital, wohl bald ganz vergessen. Fast jeder Gast bringt sein eigenes Smartphone mit und auch das Tablet ist bereits Standard im Hotelgepäck. Über das Smartphone via Lautsprecher telefonieren ist für viele völlig normal. Der Schritt zur Telefonie mit dem SuitePad ist also nicht weit. Auch Steffen Lehmann und sein Team sind dieser Überzeugung. Im Fall von BASSENA fungiert das SuitePad nicht nur als Telefon, sondern auch als Fernbedienung für den Fernseher. Es gibt also keinerlei traditionelle Bedienelemente auf den Zimmern. Dank dieser Kombination als digitale Gästemappe, Telefonanlage und Fernbedienung erhält das Hotel zudem die Möglichkeit zusätzliche Services effizient und schön visualisiert darzustellen.

“Die Gäste sind positiv überrascht.“

SuitePad Tablet Willkommensbildschirm im BASSENA Hotel Wien

So ersetzt es auch nicht das Tablet, das der Gast selbst dabei hat. Denn der Inhalt entscheidet. Geladener Inhalt bietet echten Mehrwert. Er wird speziell für die Hotelangebote erfasst und visualisiert. „Das bedeutet im Umkehrschluss jede SuitePad-Nutzung, auch die Telefon- und Fernbedienungsfunktion, promoten unsere Aktionen dank des „Aha-Effekts“. Der Gast sieht beim Griff nach dem Tablet als Fernbedienung „Aha“ hier kann ich noch ein extra weiches Kopfkissen bestellen, den Taxidienst aktivieren und viele Services mehr.“, erklärt Lehmann. Über diese zusätzlichen Servicefunktionen motiviert man den Gast zur breiteren Nutzung des Tablets und kann so viele Dienstleistungen anbieten. Neben der Möglichkeit über das Tablet eine Nachricht an die Rezeption zu schreiben oder einen Weckruf einzugeben kann der Gast das SuitePad überall im Hotel mitnehmen. Er kann es als Zeitung beim Frühstück nutzen oder im Bistrobereich um sich mit Hilfe gezielter Hotelinfos über Stadt oder Messe zu informieren. „Bei vielen Gästen kommt das Tablet sehr gut an und auch, dass die vielen Zettel wegfallen, die sonst mit einem Hotelbesuch einhergehen, wird positiv wahrgenommen. Besonders beliebt ist die Green Option. Gäste, die mehr als eine Nacht bleiben, können die Zimmerreinigung abbestellen und erhalten dafür einen Gutschein für die Bar. Das wird sehr gut angenommen“, berichtet Lehmann weiter.

Viele Gäste in solch einem Hotelkonzept finden dieses smarte Angebot toll, aber natürlich gibt es wie überall Menschen, die dem nicht so offen gegenüber stehen. Auch bei einem modernen Ansatz wie dem BASSENA, wird es Leute geben, die das klassische Telefon auf dem Zimmer erwarten und im ersten Moment schlicht überfordert sind. Steffen Lehmann ist sich allerdings sicher, dass sich das System SuitePad schnell durchsetzen wird. Im BASSENA und auch überall dort, wo es vom Konzept her passt. „Es funktioniert, ist bequem, leicht verständlich und hygienisch“, bestätigt Lehmann. Klassische Telefone und Fernbedienungen sind besonders heikel beim Thema Hygiene. Oft hört man von Gästen, die mit ihren mitgebrachten Hygienetüchern Fernbedienung & Co. säubern. Ein Tablet dagegen kann einfach und gut sichtbar perfekt gereinigt werden. Kein Tastenfeld, das schwer zugänglich ist, sondern eine gerade, fugenlose Oberfläche zum einfachen Wischen.

Mehr, als digitales „Gedöns“

Die Möglichkeiten, die digitale Technologien wie das SuitePad bieten, helfen effizienter und gastfreundlicher zu agieren. Gäste, die viel in Hotels sind, wollen selbst Buchungen vornehmen, Infos sammeln etc., in Zeiten von Corona zudem möglichst ohne großen menschlichen Kontakt. Gleichzeitig haben die Hotelmitarbeiter so mehr Zeit für die Gäste, die ergänzende Informationen benötigen oder einfach den Kontakt suchen. Steffen Lehmann: „Wir haben in unserem Hotelportfolio ein weiteres Hotel, das Austria Trend Hotel Maximilian, das komplett mit SuitePad und derselben implementierten Lösung ausgestattet ist. Auch dort haben wir sehr positives Feedback bekommen. Die Zielgruppe ist ähnlich. Das Hotel ist ein kleineres mit 42 Zimmern, persönlich gestaltet und elegant, so passt das Tablet vom Konzept sehr gut rein. Wir überlegen, wie wir das SuitePad in der Hotelgruppe weiter nutzen können. Zum Beispiel die ergänzende Nutzung in einzelnen Suiten anderer Hotels. Vieles ist möglich und wird aktuell thematisiert. Wir stehen in einem sehr regen und offenen Austausch mit dem Team von SuitePad, das verspricht viele weitere Möglichkeiten für unsere Hotels.“

(Fotocredits: BASSENA Hotel Wien)

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Jacqueline Koch

Jacqueline Koch

Als freie Journalistin im Bereich Architektur, Design und Smart Home recherchiert und schreibt Jacqueline Koch über neueste Trends und deren Umsetzung in Print- und Online-Medien.

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