- Aktualisiert am 10.03.22 -

Eine Frage, die mit Blick auf das SuitePad Produkt selbstverständlich erscheint, ist, warum wir den „Umweg“ über die Hardware gehen.

Jeder Gast bringt doch sein eigenes Gerät mit. Warum bieten wir also nicht eine App an, oder eine mobile Website, die im Hotel W-Lan integriert wird?! Vorab: Beide Funktionalitäten (App und mobile Website) sind mit dem SuitePad-System ebenfalls möglich. Unser Fokus liegt aber auf In-Room Hardware in Form von Tablets, nur warum?

Bei keinem anderen Medium sind die Nutzungsstatistiken so hoch, wie bei einem auf dem Hotelzimmer bereitstehenden Tablet. Gegenüber unserer eigenen Browserlösung „Bring Your Own Device“ (BYOD) beobachten wir auf In-Room-Tablets ein ca. 10-Mal höheres Nutzerengagement.

Bei App-Lösungen ist zudem das Problem, dass sie derzeit noch zu selten auf das Gastgerät heruntergeladen werden (i.d.R. werden unter 2 Prozent der Gäste erreicht). Damit liegt die Reichweite der Tablet-Lösung ca. 40-Mal höher.

Bei einer Lösung, die im W-Lan integriert wird und die Hotelinformationen somit auf der Startseite des W-Lans sind, sehen wir eine „Bounce-Rate“ von ca. 90 Prozent. Das bedeutet, 90 Prozent Ihrer Gäste setzen sich auf der Startseite nicht mit den Angeboten des Hauses auseinander sondern klicken direkt wieder weg. Das ist auch ganz natürlich: Der Gast der sich im W-Lan einloggt will ins Internet um z. B. seine E-Mails zu checken oder auf die sozialen Netzwerke zu gehen. Das SuitePad-Tablet verwendet der Gast jedoch mit einer neugierigen Einstellung.

Ein weiteres Problem bei einer W-Lan Lösung ist, dass der Gast meist über 24 Stunden mit seinem Gerät eingeloggt bleibt. Wenn er also zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen sucht, wird er nicht wieder automatisch auf diese Hotelinfo-Startseite geführt. Das Tablet hingegen steht jederzeit griffbereit. Das bedeutet – egal über welchen Kanal der Kunde sein Zimmer gebucht hat (Ihre Website, HRS, Booking, etc.) – am Ende halten ca. 80 Prozent der Hotelgäste das SuitePad-Tablet in der Hand und benutzen es für durchschnittlich 10,3 Minuten am Tag. Hier besteht zum einen das Potential, enorm viel über den jeweiligen Kunden zu lernen, und zum anderen entsteht ein neuer Kanal, um dem Kunden die Services des Hauses näher zu bringen und ihn in Hotelprozesse einzubinden. Bei allen Funktionalitäten wird die Wahrnehmung der Services, nach unseren Erfahrungen, über das In-Room-Tablet ca. 10-Mal höher liegen. Damit ist dieser Kanal erheblich relevanter für die Gastkommunikation als eine Bring Your Own Device Lösung, sei sie im Hotel W-Lan oder als App präsentiert. 

Banner: Kostenlosen Leitfaden zu Hoteltechnologien herunterladen

Weitere Gründe, warum bei uns die In-Room-Tablet Lösung im Mittelpunkt steht

1. Das SuitePad In-Room Tablet darf Eurostars-Klassifizierungskonform z. B. Gästemappe, Senderliste und TV-Zeitschrift ersetzen und schafft somit wirkliches Einsparungspotential.

2. Das Gerät ist für den Gast ein neues Highlight auf dem Zimmer. Mehr als 40 Prozent der Gäste wünschen sich ein Tablet auf dem Zimmer (bei der Zielgruppe der unter 30-jährigen sind es mehr als 60 Prozent). Quelle: Fraunhofer IAO 2014 (s. Die Welt kompakt, 12.09.2014)

3. Sie können die Inhalte komplett kontrollieren und z. B. jederzeit Push-Mitteilungen senden. Diese werden auf Gastgeräten oft unterbunden. Eine tolle Art, z. B. freie Restaurant- oder Spa-Kapazitäten zu bewerben.

Wenn man die Anschaffungskosten, zusätzlichen Overhead durch Hardware sowie Versicherung gegen Bruch und Diebstahl aufaddiert, liegen die Kosten, die ausschließlich auf Hardware zurückzuführen sind, nach unseren Erfahrungen ab ca. 2,50 Euro pro Zimmer. Wir sind fest davon überzeugt, dass der Mehrwert (bis zu 40-fach höhere Wahrnehmung der Hotelservices und Ersatz von ebenfalls kostenverursachenden Papierinformationen) größer ist, als der Kostenpunkt. Deswegen setzen wir auf Tablets im Zimmer. Übrigens: An der Hardware selber verdienen wir kaum Geld bzw. zahlen in manchen Fällen sogar drauf. Daher ist es für uns auch kein Problem, wenn Sie die Geräte über Dritte einkaufen.

Veröffentlicht am 13. Februar 2015

SUITEPAD-DEMO VEREINBAREN

Topics: SuitePad Themen

Moritz von Petersdorff-Campen

Moritz von Petersdorff-Campen

Moritz ist Mitgründer und Geschäftsführer der SuitePad GmbH.

Verwandte Artikel