- Aktualisiert am 15.10.18 -

Kommunikation und Konnektivität spielen in den COOEE Hotels von DER Touristik eine wichtige Rolle.

Im Interview erklären Helmut Henke, Melanie Lawnik und Isabell Kuhli von DER Touristik, wie MyCOOEE zur Gästekommunikation und zum COOEE Wohlfühlfaktor beitragen.

My_COOEE_Headerbild_bearbeitet.jpg

Seit 2015 steht den Gästen in elf der ingesamt 36 COOEE Ferienhotels in Griechenland, Mallorca, Spanien, den Malediven, der Dominikanischen Republik, Mexiko und Ägypten die digitale Gästemappe von SuitePad zur Verfügung. Wir haben nachgefragt wie MyCOOEE nicht nur zum COOEE Wohlfühlfaktor beiträgt sondern auch wie die Wahrnehmung der COOEE-Hotelmarke bei den Gästen beeinfusst wird:

Warum haben Sie sich für eine digitale Gästemappe entschieden?

Helmut Henke: Die fortschreitende Digitalisierung fordert auch die Hotellerie heraus, zu handeln. Konnektivität ist ein wesentlicher Leistungsbestandteil von COOEE. Daher macht es Sinn ein so in die Jahre gekommenes Medium wie die Gästemappe in digitaler Form zu nutzen.

Die Inhalte der MyCOOEEs werden zentral von uns in Köln gesteuert. Der Hoteldirektor muss sich keine Sorgen um das Design oder Layout machen. Er muss sich lediglich Gedanken darüber machen, welche Angebote und Dienstleistungen er vor Ort anbringen möchte. Am Layout an sich kann er nichts verändern. So können wir einen einheitlichen Markenauftritt in allen COOEE Hotels sicherstellen.

Zudem können wir mit einer digitalen Lösung die Philosophie der Marke viel ansprechender und wirkungsvoller transportieren. Der Gast kann sich über das gesamte Portfolio der COOEE-Marke informieren. Wir planen zum Beispiel die Tablets auch zu nutzen, um andere Hotels als “Empfehlung des Monats” näher vorzustellen und hervorzuheben. So wird dem Gast die Marke mit seiner weltweiten Ausdehnung näher gebracht.

Wie kommt MyCOOEE bei Ihren Gästen an?

Melanie Lawnik: Die Tablet-PCs kommen sehr gut bei unseren Gästen an, zu denen hauptsächlich Familien, Paare und Singles aus allen Altersgruppen gehören. Im Vergleich zum Business-Gast verbringt der Urlauber ja schon mehr Zeit auf dem Zimmer, besonders bei schlechtem Wetter. Mit dem Tablet kann sich die ganze Familie die Zeit vertreiben. Im Durchschnitt verbringen unsere Gäste rund 20 Minuten pro Tag mit den MyCOOEEs.

Eine herkömmliche Gästemappe kann unseren Gästen auch gar nicht das bieten, was die MyCOOEEs so beliebt macht: die Spiele oder das TV-Programm zum Beispiel, womit sich die Gäste bei schlechtem Wetter beschäftigen können.

Helmut Henke: Wir nutzen MyCOOEE auch um die richtigen Insider-Tipps an den Gast zubringen. Und für diese Empfehlungen sind sie uns dankbar - sie sind im Urlaub und wollen entspannen und nicht lange im Internet suchen oder irgendwelche Apps herunterladen.

Isabell Kuhli: Informationen zum Beispiel zum Urlaubsort, Ausflugsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten oder Mietwagenanbietern sind bereits von der Reiseleitung gut vorgefiltert und gezielt kuratiert. Der Hotelgast muss sich nicht erst durch eine lange Liste an Google-Suchergebnissen durcharbeiten und kann die Dienstleistungen direkt vom Zimmer aus buchen, ohne vorher an die Rezeption gehen zu müssen.

Wie nutzen Sie MyCOOEE um hotelindividuelle Angebote zu vermarkten?

Isabell Kuhli: Jedes Hotel wird vor der Einführung der MyCOOEEs nach seinen Vorstellungen für die digitale Gästemappe befragt bzw. machen wir den Hotels Vorschläge, welche Kacheln ausgespielt werden können. Wenn ein Hotel seine individuellen Angebote bewerben möchte, stehen wir beratend zur Seite. Wir sind immer offen für neue Ideen. Beim COOEE Oblu at Helengeli haben wir zum Beispiel eine auf das Hotel zugeschnittene Kachel gestaltet, die das Wassersportangebot vom Aqua Club hervorhebt und auch nur auf den Tablets dieses Hotels angezeigt wird. Die Inhalte werden in die vom Hotelier gewünschten Sprachen übersetzt. So können Gäste ungehindert durch Sprachbarrieren und den damit verbundenen Hemmungen Wellness-Anwendungen buchen und Room Service bestellen.

Melanie Lawnik: Wir möchten den Hoteliers auch eine Möglichkeit bieten, ihre Investition zu refinanzieren und Umsatz zu generieren. Wir machen den Hotels Vorschläge, wie sie mit den Tablets Geld verdienen können - zum Beispiel über den Verkauf meines hauseigenen Honigs oder frisch geernteter Oliven meiner privaten Plantage, über den Room Service oder andere Möglichkeiten, die der Hotelier sieht. Insofern ist die Umsatzsteigerung auch ein Verkaufsargument von unserer Seite.

Welche Pläne haben Sie für die zukünftige Nutzung der MyCOOEEs?

Helmut Henke: Denkbar wäre zum Beispiel die Einbindung eines Bonusprogramms in Form einer elektronisch gestützten Kundenkarte. Ein solches Bonusprogramm könnte unter anderem auch über die Tablets vermarktet und genutzt werden. Gäste können dann ihre Treuepunkte über die MyCOOEEs einlösen und zum Beispiel eine kostenlose Spa-Behandlung buchen.

SuitePad: Wir bedanken uns für das interessante Interview und sind gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen.

Weitere Referenzen und Kundenstimmen finden Sie auf unserer Kunden-Seite.

UNSERE KUNDEN

Topics: SuitePad

Juliana Meese

Juliana Meese

Juliana arbeitet im Marketing bei SuitePad und ist dafür verantwortlich, die Außenwelt über die vielen spannenden Projekte, von der Entwicklung neuer Features und Produkte bis zum Aufbau neuer Kooperationen, zu informieren.

Verwandte Artikel